Sich digital ganz nah begegnen? „Meet A Jew“ in der WGIJ21

„Meet A Jew“-Videokonferenz mit Julia Melnikova, Sami Wedde, Robin Samet und der Klasse WGIJ21 mit GGk-Lehrerin Frau Frommer

Am 16.03.2021 begegneten wir, die Klasse WGIJ21, digital drei jüdischen Gesprächspartner*innen im Rahmen von „Meet A Jew“ in einer Videokonferenz.  Als Abschlussklasse stehen wir kurz vor dem Abi und sind somit wieder im Präsenzunterricht – zumindest der Großteil der Klasse. Wer von uns nicht vor Ort sein konnte, schaltete sich per Videokonferenz dazu.

Bisher hatten wir im Geschichte mit Gemeinschaftskunde-Unterricht v. a. über Juden gesprochen, z. B. im Zusammenhang mit dem antisemitischen Anschlag in Halle, Antisemitismusvorwürfen im Deutsch-Rap, dem Leben vor – während – und nach dem Holocaust von Juden in Deutschland und Polen. In der digitalen Veranstaltung „Meet A Jew“ konnten wir mit Juden sprechen. Unsere Gesprächspartner Julia Melnikova, Sami Wedde und Robin Samet beantworteten alle (!) unsere Fragen zu den Themen Judentum, religiöse Bräuche, Antisemitismus in Deutschland heute, jüdisches Leben in Deutschland heute, jüdisches Leben in Israel, Demokratiebildung im Unterricht, politische Einstellungen etc.  Die sehr persönlichen und offenen Antworten zeigten uns vor allem eines: Jüdisches Leben in Deutschland heute bedeutet v. a. Vielfalt – Vielfalt bezüglich Glauben und Religionsausübung, bezüglich persönlicher Einstellungen, unterschiedlicher Lebenswege etc. Die 90 Minuten vergingen wie im Flug – eure Antworten haben uns zum Nachdenken angeregt und wir bedanken und für eure Offenheit und unterhaltsame Gesprächsführung!

Die Klasse WGIJ21 mit GGk-Lehrerin Frau Frommer