Kulturschule 2020

Die Max-Weber-Schule ist "Kulturschule 2020 Baden-Württemberg"!

kulturschule1Große Freude in der Max-Weber-Schule: Sie wird eine der zehn "Kulturschulen 2020 Baden-Württemberg".

Das Kultusministerium Baden-Württemberg hatte zusammen mit der Karl Schlecht Stiftung das fünfjährige Modellprojekt „Kulturschule 2020 Baden-Württemberg“ ausgeschrieben. Nun ist die Max-Weber-Schule als eine von zehn teilnehmenden Schulen ausgewählt worden.

Ideelle und finanzielle Anerkennung

Neben der Anerkennung für die bisherigen vielfältigen kulturellen Aktivitäten bedeutet diese Auszeichnung, dass wir jährlich 10.000,00 EURO von der Karl Schlecht Stiftung erhalten, um unsere bereits bestehenden Projekte aus den Bereichen Kunst, Kultur, Medien, Theater, Literatur und Sportkultur weiterzugestalten und neue zu entwickeln. Nach zwei Jahren steht eine Evaluation an, die über die Förderung für weitere drei Jahre entscheidet, d.h. die Förderung der kulturellen Bildung an der Schule ist auf insgesamt fünf Jahre angelegt.

Die Chance, kulturelle Bildung zu einem noch selbstverständlicheren Bestandteil der größten kaufmännischen beruflichen Schule Südbadens werden zu lassen, hat uns motiviert, an der Ausschreibung teilzunehmen. Da sich das Angebot im Bereich kulturelle Bildung an unserer Schule derzeit noch schwerpunktmäßig auf die Vollzeitklassen (Wirtschaftsgymnasium, Berufskolleg, Berufsfachschule Wirtschaft - ca. 900 Schülerinnen und Schüler) bezieht, besteht unsere Motivation an der Verbesserung unseres kulturellen Profils auch darin, den Teilzeitbereich (kaufmännische Berufsschule) mit knapp 2.100 Schülerinnen und Schülern mehr in den Fokus der kulturellen Schulentwicklung zu stellen.

Die Max-Weber-Schule ist "Kulturschule 2020 Baden-Württemberg"!

kulturschule1Große Freude in der Max-Weber-Schule: Sie wird eine der zehn "Kulturschulen 2020 Baden-Württemberg".

Das Kultusministerium Baden-Württemberg hatte zusammen mit der Karl Schlecht Stiftung das fünfjährige Modellprojekt „Kulturschule 2020 Baden-Württemberg“ ausgeschrieben. Nun ist die Max-Weber-Schule als eine von zehn teilnehmenden Schulen ausgewählt worden.

Ideelle und finanzielle Anerkennung

Neben der Anerkennung für die bisherigen vielfältigen kulturellen Aktivitäten bedeutet diese Auszeichnung, dass wir jährlich 10.000,00 EURO von der Karl Schlecht Stiftung erhalten, um unsere bereits bestehenden Projekte aus den Bereichen Kunst, Kultur, Medien, Theater, Literatur und Sportkultur weiterzugestalten und neue zu entwickeln. Nach zwei Jahren steht eine Evaluation an, die über die Förderung für weitere drei Jahre entscheidet, d.h. die Förderung der kulturellen Bildung an der Schule ist auf insgesamt fünf Jahre angelegt.

Die Chance, kulturelle Bildung zu einem noch selbstverständlicheren Bestandteil der größten kaufmännischen beruflichen Schule Südbadens werden zu lassen, hat uns motiviert, an der Ausschreibung teilzunehmen. Da sich das Angebot im Bereich kulturelle Bildung an unserer Schule derzeit noch schwerpunktmäßig auf die Vollzeitklassen (Wirtschaftsgymnasium, Berufskolleg, Berufsfachschule Wirtschaft - ca. 900 Schülerinnen und Schüler) bezieht, besteht unsere Motivation an der Verbesserung unseres kulturellen Profils auch darin, den Teilzeitbereich (kaufmännische Berufsschule) mit knapp 2.100 Schülerinnen und Schülern mehr in den Fokus der kulturellen Schulentwicklung zu stellen.

Unsere Kulturprojekte

Kultur und Schule - diese Kombination ist für uns selbstverständlich. Mit verschiedenen Arten der Kultur beschäftigen wir uns natürlich im Unterricht, aber eigentlich, so unsere Idee, sollten wir allen am Schulleben Beteiligten immer wieder die Möglichkeit geben, sie außerhalb der Schule zu erleben und auch selbst zu praktizieren. Aus diesem Grund wurde vor einiger Zeit das Schülerkulturprogramm „Kultur macht Schule“ ins Leben gerufen. Eine besondere Förderung der kulturellen Bildung wird den Schülerinnen und Schülern der Berufsfachschule für Wirtschaft durch das Projekt „Kunst und Kultur“ ermöglicht. In „Kunst und Kultur“ setzen sich die Schüler mit verschiedenen Arten von Kunst und dem vielfältigen kulturellen Angebot, nicht nur in Freiburg, sondern auch in der näheren Umgebung auseinander. Dabei probieren die Schüler innerhalb vielfältiger Projekte mit zahlreichen Kooperationspartnern wie dem Kunstraum Alexander Bürkle, der Jugendkunstschule oder der Jazz- und Rockschule, den Museen der Stadt Freiburg sowie vielen anderen Einrichtungen die verschiedensten Facetten von Kunst und Kultur aus.

Ein kultureller Austausch außerhalb des Unterrichts findet auch in unserem Programm „Literatur und Gespräche“ statt. Namhafte Autoren lesen aus ihren Werken in der Max-Weber-Schule. Eine Schüler-Lehrer-Band, die Max-Weber-Combo, ist fester Bestandteil des kulturellen Lebens der Max-Weber-Schule. Ein jährliches Medienprojekt mit der Fußballschule des SC Freiburg beschäftigt sich mit der Sportberichterstattung.

Kultur als Teil unseres Lebens

Durch die Möglichkeit eines „Lernens durch die Künste“ wird zudem das Denken in feststehenden Kategorien reflektiert. Auf diese Weise können die Jugendlichen in ihrem Selbstvertrauen gestärkt werden. In diesem Zusammenhang werden die Schülerinnen und Schüler auch für einen neuen Umgang mit der kulturellen Vielfalt innerhalb unserer pluralistischen Gesellschaft sensibilisiert.

Die Teilnahme an dem Modellprojekt „Kulturschule 2020 Baden-Württemberg“, unterstützt durch das Kultusministerium Baden-Württemberg und die Karl Schlecht Stiftung, ermöglicht uns, die bisherigen unterrichtlichen und außerunterrichtlichen Projekte der kulturellen Bildung weiterzuentwickeln und weitere Ideen in unterrichtlichen und außerunterrichtlichen Projekten umzusetzen.

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Zufriedene Gesichter nach der Auftaktveranstaltung von Kultusministerium und Karl Schlecht Stiftung am 15. Juni in Stuttgart: Schulleiterin Veronika Kaiser, Frau Zähringer, Herr Köhn, Frau Sciarabba, Frau Schmerfeld sowie Schülerinnen und Schüler der Berufsfachschule.

Zur Informationsplattform der Max-Weber-Schule Freiburg, Kulturschule 2020

Kulturschule 2020 - Kulturfahrplan
 

Idee und Ziel des Modellprojekts

Kulturelle Bildung hat eine außerordentliche positive Auswirkung auf die Persönlichkeitsentwicklung von Kindern und Jugendlichen. Sie stärkt ästhetische, emotionale, kognitive und sensomotorische Fähigkeiten.

Hier setzen Kulturschulen an. Sie wollen erreichen, dass kulturelle Bildung ein noch selbstverständlicherer und breiterer Bestandteil ihres Schulalltags ist, um Kindern und Jugendlichen die bessere Teilhabe am kulturellen Leben und damit eine umfassendere Persönlichkeitsentwicklung zu bieten.Auch werden die Fachinhalte durch kreative Lehrmethoden besser erfahrbar (Learning Through the Arts).

Deshalb wollen Kulturschulen künstlerische Methoden im Unterricht aller Fächer verankern. Damit gehen sie über Kooperationen mit Kulturinstitutionen oder andere Einzelmaßnahmen der kulturellen Bildung hinaus. Ziel ist die Steigerung der Qualität der Schule als Ganzes.

Ergebnis des Modellprojekts soll eine auf andere Schulen übertragbare Handreichung zur kulturellen Unterrichtspraxis sein.

Praktische Umsetzung in den Schulen

  • Kreativmethoden innerhalb des Fachunterrichts, z.B. Beatboxen im Deutschunterricht
  • Fächerübergreifende Unterrichtsprojekte, z.B. Kombination von Chemie und Sport, Deutsch und Kunst, Mathematik und Musik
  • Eigenständige Pflichtfächer mit Curriculum der kulturellen Bildung
  • Unterricht in externen Kultureinrichtungen, z.B. Kunstschulen/Ateliers, Theatern
  • Außercurriculare Kooperationsprojekte mit Kulturpartnern, z.B. Choreografen, Regisseuren

Förderung der Schulen

Das Modellprojekt „Kulturschule 2020 Baden-Württemberg“ ist eine Kooperation des Ministeriums für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg und der Karl Schlecht Stiftung.

  • Zum Schuljahresbeginn 2015/2016 startete es in Baden-Württemberg
  • Zehn Schulen wurden für die Entwicklung zur „Kulturschule“ ausgewählt
  • Sie erhalten für fünf Jahre jährlich ein „Kulturbudget“ von 10.000 Euro
  • Die Lehrer besuchen Fortbildungen zur kulturellen Bildung
  • Das Projekt wird durch die Universität Heidelberg wissenschaftlich begleitet und evaluiert

Mehr erfahren:
www.karlschlechtstiftung.de/kulturschule
www.km-bw.de/Kulturschule

Kunst und Kultur als Schulfach

Das innovative Fach „Kunst und Kultur“ (Kuk) gibt es in dieser Form nur an der Max-Weber-Schule in Freiburg. Es findet seit 2013 im Rahmen der individuellen Förderung der Berufsfachschule für Wirtschaft statt. Diese Schulart endet nach zwei Jahren mit dem Abschluss der Mittleren Reife. Innerhalb der individuellen Förderung haben unsere Berufsfachschüler die Möglichkeit zusätzliche Kurse in den Hauptfächern Mathe, Deutsch, Englisch, Kommunikation oder Kunst und Kultur zu besuchen.

In „Kunst und Kultur“ setzen sich die Schüler mit verschiedenen Arten von Kunst und dem vielfältigen kulturellen Angebot, nicht nur in Freiburg, sondern auch in der näheren Umgebung auseinander. Dabei probieren die Schüler innerhalb vielfältiger Projekte mit zahlreichen Kooperationspartnern wie den Museen in Freiburg, dem Kunstraum Alexander Bürkle, der Jugendkunstschule, freien Künstlern, der Jazz-und Rockschule, der Improvisationstheatergruppe „Theater Lust“ sowie vielen anderen Einrichtungen die verschiedensten Facetten von Kunst und Kultur aus.

Eine Besonderheit dieses neuen Faches besteht in der aktiven Mitgestaltung des Unterrichts durch die Schüler, indem ihre Wünsche durchgehend in die Unterrichtsplanung miteinbezogen werden. Auf diese Weise entsteht ein an den Interessen der Schülerinnen und Schüler orientierter Unterricht, was sich natürlich auch positiv auf die Motivation auswirkt.

Aktuelle Infos:
Zur Informationsplattform der Max-Weber-Schule Freiburg, Kulturschule 2020